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Aktuell

Kurse
- Qigong im Bauerngarten noch bis November (wetterabhängig)
- Neue Kurse in Uslar: ab Mo., 14.09.2026
- Neuer Kurs in Hardegsen: Di., 15.09.2026
- Gelenke und Gelenkigkeit: Sa.,24.10.2026 in Einbeck-Drüber
- Qigong für Frauen: Sa.,10.10.2026 in Einbeck-Drüber und Sa., 31.10.2026 in Kassel
- Qigong und mehr für einen vitalen Winter: Sa.,07.11.2026 in Kassel und 14.11.2026 in Einbeck-Drüber
- Traditionelle Übungen: Sa.,28.11.2026 in Kassel und Sa., 05.12.2026 in Einbeck-Drüber

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INFO QIGONG Chinesisches Zeichen für Erde TCM

Qigong Übungshaltung
Qigong Übungshaltung

Selbst-Heilung

Körperliche Unannehmlichkeiten und Beeinträchtigungen (Schmerzen, Unruhe, Verspannungen etc) oder das Gefühl, für die eigene Gesundheit etwas tun zu wollen, sind die Motivation, um innezuhalten und sich zu orientieren, was helfen kann.

Der Weg, den ich als Orientierung, Unterstützung, Lern- und Erfahrungsfeld anbiete, geht mit Qigong als Teil der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und Wissen und Erfahren von Heilpflanzen.

Der Weg ist ein Pilgerweg mit Stationen, Abzweigen, vielleicht Umwegen und Rastplätzen und führt mit Geduld und Zielstrebigkeit Schritt für Schritt dazu, sich selbst mehr kennenzulernen, sich zu fühlen und sensibler für sich zu werden.

So werden zB im Qigong über Körperübungen, die zu mehr Ruhe, Entspannung und Loslassen führen, unter Umständen Blockaden (Verspannungen) und Ungleichgewichte im Körper spürbar. Durch die Übungen wird die Energie wieder ins Fließen gebracht und Entspannung gefördert.

Damit verbunden ist die Verantwortung dafür, wie es mir geht. Durch zunehmende Körper-Wahrnehmung und Fühlen, was gut tut oder nicht, wächst das (Selbst-)Vertrauen. Diese Haltung ist Grundverständnis der TCM: Gesundheit wird als vorbeugende Körper-Pflege durch Qigong, Ernährung, Heilkräuter oder Akupressur erhalten.

Im Fall von Störungen wird Selbst-Heilung durch oben genannte Methoden selbst in die Hand genommen und erst danach bei Bedarf die Hilfe eines TCM-Arztes gesucht. Auch der TCM-Arzt versteht sich als Berater für Gesundheits-Pflege. Da es in der TCM und im Qigong um die Einheit von Körper, Seele (Herz) und Geist geht, bedeutet Selbst-Heilung: Heilung ist der Mensch zu werden, der ich bin.

Ebenso wirken die (Heil-)Pflanzen als beseelte Wesen auf allen Ebenen von Körper, Seele und Geist. Es gibt Indikationen und Wirkungsbereiche bei den einzelnen Pflanzen. Letztendlich müssen sie ausprobiert und in ihrer Wirkung erfahren werden, um einen persönlichen individuellen Zugang und Kontakt zu der Pflanze zu fühlen, die gerade im Moment im Hier und Jetzt besonders anspricht und wirkt.

Leben muss erlebt und erfahren werden und beschert uns unseren Erfahrungs-Schatz.
Für diesen Weg unterstütze ich Sie mit:
Qigong-/TCM-Grundlagen und Übungen / Selbstheilungs-Massagen
Kennenlernen und Wissen von Wild- und Heilpflanzen. Anwendungen und Ernährung
Impulsen zum Gehen

Qigong Übungshaltung
Qigong Übungshaltung

Was ist Qigong?

Qigong ist eine chinesische Selbstheilungs-Methode, die Gesundheit und innerliches Wachstum zum Ziel hat. Durch die Verbindung von Bewegung, Atem und Konzentration wird die eigene Lebensenergie aktiviert, Blockaden gelöst, Energie-Ungleichgewichte im Körper ausgeglichen und insgesamt die Lebendigkeit gefördert.

Qigong hat eine jahrtausendealte Tradition und eine entsprechend große Bandbreite an Formen: von aktiven dynamischen Bewegungsübungen bis meditativem Stillem Qigong. Es kann im Stehen, Gehen, Sitzen, Liegen durchgeführt werden.


Wie wirkt Qigong?

Nach dem Bild der TCM von der Einheit und Zusammenwirken von Körper, Seele und Geist wird das Qi (chin.: Lebenskraft,-energie, Atem) durch Qigongübungen sowohl körperlich als auch auf der emotionalen und geistigen Ebene in Bewegung gebracht. Es ist die eigene Übungs-Absicht, Qigong mehr als körperliche Bewegungs-Übungen auszuführen oder in den Übungen intensiver, tiefer in das Fühlen und Wahrnehmen des Qi-Flusses auch seelisch-geistig einzusteigen.


Übungen für den Spätsommer: Element ERDE - Stärkung von Magen, Milz und Bauchspeicheldrüse und ihrer Meridiane

Die Mitte stärken, geerdet und im Gleichgewicht / in Ausgeglichenheit sein, Geborgenheit / Sicherheit sind die Themen des Elements Erde.

"Die Diagonalen stärken":
In dieser Übung werden die Handgelenke vor dem Herz gekreuzt. Die untenliegende Hand stützt den Himmel, und die obere Hand geht zur Hüfte und dehnt zur Erde: Himmel (Yang) und Erde (Yin) miteinander verbinden. Die diagonale Dehnung im Körper wahrnehmen. Danach gehen die Hände in eine seitliche Ausgleichsbewegung. Handwechsel.

"Den Vollmond schauen":
Der Körper dreht von der Mitte, dem Dantian aus zur Seite, die Beine bleiben nach vorne ausgerichtet. Eine Hand geht zum Herzen, der Daumen verbindet mit dem Herzen. Die andere Hand geht zum Mond, der Blick folgt. Die Verwringung in der Taille wahrnehmen. Das Dantian driftet zurück zur Mitte. Die Hände sinken und streifen sanft über die Erde. In der Mitte sinken die Hände kurz. Mit den Fingerspitzen aus der Erde qi-ziehend geht es zur anderen Seite.

Klinische Untersuchungen der westlichen Medizin zeigen, daß regelmäßiges Praktizieren = Gong (chin.: Pflege, beharrliches Üben, Kultivierung) von Qigong diverse positive Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit hat (Immunsystem, Herz-/Kreislauf-/veg. Nerven-System, Schmerzempfinden, Beweglichkeit, Kraft, Entspannung/Ausgeglichenheit).

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QIGONG Chinesisches Zeichen für Erde HEILPFLANZEN-KURSE

Apfel
Herbstwald
Violeletter Rötelritterling
Der Violelette Rötelritterling, ein Speisepilz: Nahrung von meiner Wiese
Blumenwiese
Anis-Ysop (Agastacha anisitata)
Urwaldwald Sababurg - im Baum

Wöchentliche Kurse

KVHS Northeim: Neue Kurse in Uslar (12 Termine)

Termine: ab Mo., 14.09.2026 vormittags von 10:00-11:30 und
nachmittags von 17:00-18:30 Uhr

Weitere Informationen bei der KVHS Northeim


NEU: Qigong in der Weper Schule Hardegsen (10 Termine)

Termine: ab Di., 15.09.2026 von 17:30-19:00 Uhr

Weitere Informationen bei der KVHS Northeim


Offene Qigong-Übungszeiten

Qigong im Bauerngarten Uslar zum Mitmachen, jeden Mittwoch noch bis November (wetterabhängig)
Qigong zum Mitmachen im liebevoll gepflegten Bauerngarten Uslar, wunderschön gelegen an der alten Stadtmauer. Kein Kurs- und ohne Anmeldung. Hin und wieder betrachten wir im Anschluss eine der Heilpflanzen genauer.

Termine: mittwochs wöchentlich von 10 - 11:30 Uhr (bis Herbst)
Beitrag: 8 Euro
Weitere Informationen: Jutta Kägeler


Tages-Seminare

Gelenke und Gelenkigkeit

Im Qigong fließt das Qi (Energie) im ganzen Körper. Stress, Überlastung oder einseitige Bewegung können den Fluss blockieren, erkennbar an Verspannungen, Gelenkbeschwerden oder eingeschränkter Beweglichkeit. Übungen wie ChanMiGong, Dehnungs- und Spiralbewegungen können Entspannung, Beweglichkeit und Aktivierung bringen.

Termin: Sa.,24.10.2026 in Einbeck-Drüber

Weitere Informationen bei der KVHS Northeim


Qigong für Frauen
Übungen aus dem weiblich orientierten tibetischen Qigong
Sie lernen/üben Bewegungen, die Becken und Wirbelsäule aktivieren, bes. aus dem ChanMiGong. Ferner 7 stärkende Töne und Bewegungen für Brust, Becken mit Geschlechtsorganen, Hormonsystem, Milz, Leber und Herz. Akupressur, Massagen und Meditation stärken seelische Qualitäten wie Ruhe, Sanftheit, Mitgefühl, (Selbst-) Liebe und Körperbewusstsein.

Termine: Sa.,10.10.2026 in Einbeck-Drüber und Sa., 31.10.2026 in Kassel


Qigong für einen vitalen Winter
Durch den Winter gehen und Kräfte sammeln für das Neue im Frühjahr ist Anliegen des Kurses. Mit Qigong-Übungen, die besonders das Immunsystem stärken und zur Ruhe kommen lassen - mit akupressierenden Massagen für die entsprechenden Organe und Meridiane - mit Ernährungsempfehlungen nach TCM und besonders auch der Wirkkraft von ätherischen Ölen. Sie lernen ätherische Öle in ihrer Wirkung und Anwendung kennen.

Termine: Sa.,07.11.2026 in Kassel und 14.11.2026 in Einbeck-Drüber


Traditionelle Übungen
Wir widmen uns Übungen, die von vielen Übenden (Meistern/Schülern) weitergegeben wurden - wie z.B. die Übung vom "Ursprung des Lichts", "Der schwimmende Drache", "Himmel und Erde drehen". Wie grundsätzlich im Qigong führt beharrliches beständiges Üben zu einer Vertiefung des Qifluss und zu einer verfeinerten, sich wandelnden Wahrnehmung, die den Schatz der Weisheit birgt. Der Wandel ist Grundlage im Qigong (s. Yin & Yang)

Termine: Sa.,28.11.2026 in Kassel und Sa., 05.12.2026 in Einbeck-Drüber


Qigong für Ihr Fest, Ihren Gesundheitstag, Ihren Tag der offenen Tür

Ich freue, mich Ihre Veranstaltung mit einem Qigong-Angebot zu bereichern.
Feste feiern muss nicht nur laut sein. Manchmal bringt ein Moment der Entspannung und Ruhe - des Bewusst-Seins - die Menschen näher zusammen. Sie werden achtsamer für sich und für andere. Ob grüne Wiese, Festsaal, Kirche oder kleinerer Raum: Einzige Voraussetzung ist soviel Platz, dass die Teilnehmer die Arme ausstrecken können.


Betriebliches Qigong

Qigong als Mitarbeiterpflege
Qigong verbessert die Lebens- und Arbeitsqualität. Indem die Energie (Qi) in Fluss kommt, wird Stressbewältigung, Flexibilität, Gleichgewicht/Ausgeglichenheit, Beweglichkeit und Bewegungsfreude gefördert.

Qigong-Übungen ermöglichen Konzentration und einen klaren Geist. Die Mitarbeiter erhalten Tipps für kurze Übungen (auch Massagen, Akupressurpunkte), die in den Berufsalltag einbezogen werden können. Gerne bespreche ich mit Ihnen die zeitlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen und Bedürfnisse und mache ein Angebot.


Weitere Infos

www.kvhs-northeim.de | www.vhs-region-kassel.de

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ANREGUNGEN Chinesisches Zeichen für Erde DIENLICHES

Qigong üben- wie geht das?

Stellen (oder setzen) Sie sich entspannt (Schulter /Knie) – aufgerichtet (Wirbelsäule) hin. Nehmen Sie Ihren Atem wahr und versuchen Sie immer tiefer in den Unterbauch zu atmen. Legen Sie beide Hände übereinander etwas unterhalb des Bauchnabels. Dort ist im Qigong das Haupt-Energiezentrum, das Dantien. Spüren Sie hinein. Können Sie fühlen, wie der Atem die Hände bewegt?

Auch der innere Blick geht in Ihre Mitte. Stellen Sie sich vor, dass aus Ihrer Mitte zwei Wurzeln wachsen, die langsam durch die Beine und Füße in die Erde wachsen, sich dort verzweigen und Sie wie bei einem Baum fest in der Erde verankern.

In Ihrer Vorstellung saugen Ihre Wurzeln aus der Mitte des Fußballens Wasser aus der Erde, das über die Mitte hoch zum höchsten Punkt Ihres Kopfes in die Äste und Blätter steigt und abgegeben wird.

Die Blätter strecken sich zum Sonnenlicht, fangen es ein, und es fließt in Ihre Mitte. Unter Ihren Händen sammelt es sich in einem See aus Licht. Vielleicht wollen Sie sich ein Licht-Bad gönnen?

Eine Möglichkeit ist, Ihren Körper von oben bis unten abklopfen. Beginnen Sie Kopf und Gesicht mit sanftem Fingerspitzenklopfen zu wecken.

Klopfen Sie dann mit flacher Hand vom Nacken-Schulterbereich erst den einen anschließend den anderen Arm außen abwärts, um die Hände und innen wieder hoch.

Dann die Brust klopfen, das Brustbein mit Fingerspitzen leicht betrommeln, weiter um die Taille herum nach hinten, das Gesäß die Beine herunter, um die Füße und vorne wieder hoch, zuletzt über die Hüften an den Außenseiten die Beine herab und innen hoch bis zum Bauch klopfen. Mit beiden Händen ruhend auf dem Unterbauch nachspüren.

Oder Sie beginnen aus dem Dantien heraus sanft zu schütteln und gehen in Ihrer Vorstellung und Wahrnehmung den Körper von Kopf bis Fuß hinab und lösen mit dem Schütteln alles, was irgendwo „festsitzt“ oder angespannt ist. Vielleicht wollen Sie an diesen Stellen auch kräftiger schütteln?

Es ist empfehlenswert, besonders auch Kiefergelenk, Nacken, Schulterblätter, die Wirbelsäule und das Zwerchfell mit schüttelnder und atmender(!) Aufmerksamkeit zu versehen. Erinnern Sie sich immer wieder an Ihre Atmung! Der Atem fließt ruhig, gleichmãßig, tief, gelassen und sanft. Eine Variante intensiveren Schütteln ist es, von einem Bein auf das andere zu tanzen.

Tipp für Schulter-Verspannungen: Halten Sie Ihre Hände auf Bauch-/Taillen-Höhe entspannt vor dem Körper und relaxen schüttelnd besonders den Schulter-/Arm-/Hand-Bereich.

Löwenzahn

Stellen Sie sich wieder hüftbreit mit entspannten Knien, Hüften und Schultern aufgerichtet als würden Sie an den Haaren nach oben gezogen hin.

Atmen Sie tief und ruhig in den Unterbauch und konzentrieren sich dort. Mit dem Einatmen vollführen Sie mit den Armen auf Hüfthöhe einen Halbkreis nach vorne. Der Körper steigt dabei, bleibt insgesamt gerade aufgerichtet.

Mit dem Ausatmen ziehen Sie die Hände wieder zu Ihrer Bauchmitte mit einer schöpfenden Bewegung. Der Körper sinkt dabei. Die Arme ziehen dann seitlich zu den Hüften und beginnen einen neuen Kreis.

Wenn Sie wollen, stellen Sie sich dabei vor, wie Sie verbrauchte Energie oder was Ihnen nicht gut tut nach außen bringen und stattdessen frische, stärkende, neue Energie schöpfen.

Tipp: Probieren Sie aus, „umgekehrt“ zu atmen, d.h. beim Öffnen der Arme nach vorne ausatmen und beim Schöpfen/Schließen einatmen. Fühlt es sich anders an?

Nach Beendigung der Übung die Hände wieder übereinander auf den Unterbauch legen und nachspüren.

Schauen Sie in den Videos nach Übungen. Zum Beispiel ist die vorbereitende, erdende Übung "Einen Ball aus dem Wasser heben" einfach und wirkungsvoll.

In dieser Haltung mit den Händen spiralig größer werdende Kreise über den ganzen Bauch ziehen bis Sie auf Höhe des Mageneingangs wieder in spiralig kleiner werdenden Kreisen bis zum Ausgangspunkt zurückkehren. Das „versiegelt“ Ihre Energie und ist eine wohltuende Bauch-Massage.

Anregungen zum Download (PDF)

Die Zeichen der Natur lesen - Die Heilpflanzen meiner Wiese

Behaartes Schaumkraut

Das (an Stängeln und Blättern) behaarte Schaumkraut (Cardamine hirsuata) hat als große Schwester das Wiesenschaumkraut. Kinder heute würden fragen: "Wieso Schaum? Ich seh nichts..." Den Schaum am Wiesenschaumkraut hat die Larve einer Zikade als Schaumnest und Schutz produziert. Aber wie beim früheren Altweibersommer sind viele Insekten verschwunden - und nur die Erinnerung bleibt.

Das kleine Schaumkraut wächst nicht auf Wiesen, sondern je nach Nährstoffen 5-30cm hoch auf Ruderalflächen oder in Beeten. Es ist bei Gartenbesitzern recht unbeliebt, weil sehr vermehrungsfreudig. Es hat mehrere Vegetationsperioden und einen immensen Verbreitungsradius. Die Pflanze hat wie das Springkraut Samenkapseln, die bei Berührung aufspringen - wenn sie reif sind, genügt ein Windhauch und bewirkt eine Schleuderkraft, die bis 1,5m reicht.

Aber es ist auch sehr nützlich, schmackhaft und gesund!

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Apfel Duo

Auf meiner Wiese stehen sehr hohe, alte (Sorten-)Apfelbäume und auch kleinere Neuzüchtungen. Sie sind im Frühjahr ein Blüten-, Duft- und Bienen-, Hummeln-, sprich: ein Gesumme-Meer. Im Sommer dienen sie als beruhigende, wohltuende Schattenspender. Im Herbst wird es bunt: erst die Äpfel, dann die Blätter. Eine alte Most-Sorte hat Massen an roten Äpfeln.

Vögel, Mäuse, Regenwürmer und andere Bodenlebewesen erfreuen sich, wenn es kälter wird, an den Falläpfeln - und ich mich an den Lageräpfeln und dem Apfelduft im Lagerraum.

Nachdem ich mich jetzt intensiver mit dem Apfel beschäftigt habe, wird eine Hommage an den Apfel aus meinem Text: Was für eine magische, geschichtsträchtige und heilsame Pflanze!

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Gänseblümchensalat

Zierlich, anmutig und zart sieht sie aus. Ganz anders als der robuste Löwenzahn. Das täuscht!

Das Blümelein, das kleine, das ich meine, ist eine sehr kraftvolle ausdauernde Pflanze. Das Gänseblümchen blüht fast das ganze Jahr über und taucht sogar unter einer schmelzenden Schneedecke blühend auf. Dieses Jahr ist es auf meiner Wiese trotz der Kälte sehr groß und langstielig gewachsen. Fast schon wie eine kleine Margarite.

Es war unseren Ahnen heilig. Es berührt die Seele mit seiner starken Ausstrahlung und Lieblichkeit, verkörpert Unschuld und Reinheit.

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Gundelrebe

Weit weniger bekannt und wahrgenommen als Löwenzahn und Gänseblümchen, schon gar nicht in seiner Wirksamkeit, rankt sich ein Kraut mit violetten Lippenblüten durch meine Wiese. Bei Berührung verströmt es einen markanten würzigen herb-balsamischen Geruch.

Auch der Gundermann oder auch Gundelrebe zeichnet sich durch ausdauerndes kraftvolles Wachstum – auch im Winter – und Anspruchslosigkeit aus. Entsprechend bringt sie dem Menschen durch „Einverleiben“ Lebenskraft und Gesundheit.

Das „Gund“ im Namen ist ein altes Wort für Eiter und giftige Körpersekrete und deutet auf die Heilwirkung hin.

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Huflattich

Der Huflattich schiebt, wenn die Sonne stärker wird, auch schon im Februar, wenn drumherum noch Schnee liegt, seine Blütenknospen aus und erfreut durch kleine Sonnenblüten. Die Blätter erscheinen erst nach der Blüte und sind leicht mit denen der verwandten Pestwurz zu verwechseln. Huflattich wächst an feuchten Wegrändern, Böschungen, Brachland. Bei mir ist er ein Zuwanderer am Wiesenrand.

Der Artikel beginnt mit einer schönen Geschichte über die sonnengleichen Blüten.

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Löwenzahn

Jetzt leuchtet sie wieder – meine Wiese. Nicht so intensiv wie eine Kuhweide, denn meine Wiese ist eher mager und artenreich. Dieses Jahr, wo es trocken und kalt ist, sind die intensiv gelben Sonnen groß und fast ohne Stängel dicht am Boden.

Es ist der Löwenzahn.
„Ach, der...!“
Jede_r kennt ihn. Er wächst fast überall – von der kargesten Ecke, Mauerritze bis zur kunstgedüngten Weide. Ein Massen-Kraut, nichts Besonderes und für Garten-Besitzer_innen sogar lästig.

Ich behaupte, dass kein zweites Kraut so reichhaltig an Vitaminen, Mineral- und wertvollen Inhaltsstoffen ist und so viele Einsatz- und Heilbereiche hat wie der Löwenzahn - ein Breitband-Heilmittel.

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Chinesisches Zeichen für Erde MEIN LEBENSGANG Chinesisches Zeichen für Erde

Jutta Elisa Kägeler
Mehr zum Apfelbaum (PDF) »»
Gänseblümchen

Jutta Elisa Kägeler

Meine Berufsorientierung hat sich im Laufe meines Lebens immer mehr zur Berufung orientiert und nicht nur dem Unterhalt sondern auch der Bereicherung meines Lebens gedient.

Lernen

Nach meiner staatlichen Ausbildung zur Lehrerin habe ich meine pädagogischen Ambitionen nicht an der Schule, sondern mit Naturschutz-Kinder&Jugendgruppen beim Naturschutzbund gelebt.

Das Bedürfnis nach Ganzheitlichkeit (Kopf-Hand-Herz) hat mich eine Ausbildung in biologischer Landwirtschaft beginnen lassen, bei der ich ein Jahr auf einem Bioland- und ein Jahr auf einem Demeter-Hof gelernt habe.

Mehrere Jahre habe ich mit einer Gärtner-Partnerin einen Bioland-Gemüsebaubetrieb mit Wochenmarkt-Verkauf betrieben. Zu meinem Arbeitsgebiet gehörten Kräuterstauden, woraus sich für mich ein immer tieferes Eindringen in den Bereich der Kräuter, Heil- und Wildpflanzen ergeben hat.

In dieser Zeit vor 20 Jahren habe ich auch mit Qigong begonnen und neue Aspekte von Gesundheit und (Selbst-)Heilung kennengelernt. Meine Ausbildung an der Heilpflanzenschule Phytaro in Dortmund zur Kräuter-Fachfrau als auch die Ausbildung zur Qigong-Lehrerin haben mir Fundament gegeben und vor allem meine Selbst-Heilung unterstützt, erleuchtet und inspiriert.

Es kommt immer eins zum anderen auf dem Weg – dem DAO (chin.: Weg; Ordnung im ewigen Wandel; Sinn).


Erleben

Ich bin sehr dankbar, immer mehr Verknüpfungen, sprich eine Ahnung von der Einheit und Verbindung, die in allem besteht, kennengelernt zu haben und mit der TCM auch ein Erklärungs- und Ideengerüst.

Sehr spannend ist es, aus all diesem Erlernten meinen Weg, das, was meinem Selbst entspricht, zu kreieren und zu lehren.


Lehren

Genauso ist es meine Absicht, dass meine Schüler sich selbst und den eigenen Weg durch das Lernen und Übungserfahrungen kennenlernen.

Das Einfließenlassen von östlichem/r Wissen und Weisheit in westliche Lebenswirklichkeit ermöglicht neue Perspektiven und Räume. Ein Schwerpunkt ist für mich dabei die Ernährung. Neben Qigong sind die Ernährung und Wissen um Heilpflanzen wichtige Säulen der eigenen Gesundheitspflege in der TCM.

Dazu gebe ich Wissen der Ernährungslehre der TCM und über Kräuter-/Heil- und Wildpflanzen weiter. Der Mensch ist, was er/sie isst – und wie er isst.

Last not least:
Qigong lernen heißt, sich mehr und mehr zu fühlen, den/die eigenen Körper und Gefühle wahrzunehmen, in der eigenen Mitte, in der Ruhe anzukommen, sensibel zu werden für schädigende als auch stärkende vitalisierende Enflüsse und sich mit Himmel, Erde und Mit‑Mensch verbunden zu fühlen.

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KONTAKT Chinesisches Zeichen für Erde IMPRESSUM

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